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ÜBER UNS

Der Verein zum Schutz der Tiere und Pflanzen „EL ARCA DE NOÉ DE CÓRDOBA” mit der Steuernr. G14496335 wurde durch die Initiative einer Gruppe von Menschen gegründet, die um die Situation der auf den Straßen unserer Stadt und in der Umgebung ausgesetzten Tiere sowie um die Überfüllung des städtischen Tierheims unter Leitung der Firma SADECO besorgt waren und sind. 

Dieser Verein entstand schon vor vielen Jahren, hat sich aber am 2. Mai 2004 neu aufgebaut und seine Aktivitäten verstärkt. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch seine Statuten geändert und angepasst, die weiterhin gültig sind. Heute ist El Arca de Noé eine gemeinnützige Organisation entsprechend den Bestimmungen des Artikels 22 der spanischen Verfassung und des Organgesetzes 1/2002 vom 22. März 2002.

 Derzeit besteht der Verein hauptsächlich aus jungen Ehrenamtlichen, die Tag für Tag für ihn arbeiten, ihre Aktivitäten immer weiter ausbauen und dabei weiterhin die gleichen Ziele verfolgen: Schutz der Lebewesen und Vermittlung von Respekt gegenüber dem Leben und der Vielfalt als Handlungsgrundlage.
 
Der Vereinsvorstand umfasst folgende Posten: Erste Vorsitzende, Zweite Vorsitzende, Sekretärin, Schatzmeisterin und vier Vorstandsmitglieder. Der Vorstand wird von verschiedenen Arbeitsgruppen und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

 Zurzeit hat der Verein 145 Mitglieder, von denen der größte Teil in Córdoba lebt.

 Der Verein verfügt über eine offene und öffentliche Website, auf der Informationen über Tiere in Córdoba und anderen Provinzen ebenso ausgetauscht werden können wie Neuigkeiten im Zusammenhang mit Tier- und Umweltschutz allgemein.

Vereinsziele

  1. Ausgesetzten und/oder entlaufenen Haustieren eine Alternative zur Einschläferung bieten.
  2. Das verantwortungsvolle Halten von Haustieren fördern.
  3. Werte wie Respekt gegenüber den Tieren in unserer Provinz und deren bessere Behandlung verbreiten.
  4. Die verantwortungsvolle Adoption fördern und geeignete Familien suchen, die ein Haustier in Pflege nehmen können.
  5. Ausgesetzten und/oder entlaufenen Tieren mit schlechtem Gesundheitszustand, Verletzungen usw. ärztliche und humanitäre Betreuung zukommen lassen.
  6. Die Sterilisierung von Haustieren fördern, um deren Zahl zu kontrollieren.
  7. Ehrenamtlichen Umweltschutz bewerben und fördern, der sich auf die Pflege, die Bekanntmachung und den Schutz von Haustieren richtet.
  8. Kommunikationskanäle mit anderen Vereinen und Organisationen einrichten, die sich dem Tierschutz widmen, um Anstrengungen, Ressourcen, Informationen usw. optimal einzusetzen und zu nutzen.
  9. Aktivitäten aller Art entwickeln, um Adoption und verantwortungsvolles Halten von Haustieren zu bewerben sowie den Verein bekannt zu machen.

 

Wir können zwischen ständigen und punktuellen Aktivitäten unterscheiden.

Zu den ständigen Aktivitäten gehören:

PFLEGE UND INSTANDHALTUNG DES TIERHEIMS

Der Verein verfügt über eine Anlage, die er mit eigenen Mitteln errichtet hat, dieses Tierheim befindet sich in der Sierra de Córdoba.

In dieser Parzellierung wurden ohne Genehmigung der Stadt eine Reihe von Gebäuden zur Nutzung als Wohnraum errichtet. Im allgemeinen Flächennutzungsplan Córdobas wird dieses Gebiet als nicht bebaubarer Boden mit Parzellierung klassifiziert und seine Regulierung (nicht Legalisierung) wird der Erstellung eines speziellen Verbesserungsplans des ländlichen Gebiets unterworfen.

Aus diesem Grund war die Regulierung der Anlage bisher noch nicht möglich, ihre Nutzung lässt sich aber als landwirtschaftliche Aktivität und daher als mit dem ländlichen Gebiet verknüpft verstehen und eine solche Nutzung wird normalerweise auf nicht bebaubarem Boden erlaubt oder genehmigt.

Derzeit verfügt das Tierheim über eine Genehmigung und Registrierung als zoologische Einrichtung gemäß dem Dekret 1119/75 vom 24. April 1975 über die Genehmigung und Registrierung zoologischer Einrichtungen, Reitsportanlagen und  Stätten für die Förderung und Pflege von Tieren sowie gemäß der Verfügung vom 28. Juli 1980 über den Erlass von Vorschriften über zoologische Einrichtungen, Reitsportanlagen und Stätten für die Förderung und Pflege von Haustieren und Ähnlichen.

Die letzte in diesem Zusammenhang durchgeführte Kontrolle der Anlage erfolgte am 30. Dezember 2009 mit einem positiven Bescheid.

Die Anlage umfasst ein etwa 2500 Quadratmeter großes Gelände mit folgenden Einrichtungen: die Hundezwinger mit einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern, eine mobile Krankenstation für kranke oder in Quarantäne befindliche Hunde sowie zwei Lagerhäuschen für Futter und Material.

Das Grundstück ist vollständig eingezäunt und verfügt über jeweils einen Zugang im vorderen und hinteren Bereich.

 

| Foto 1 |                    | Foto 2 |                  | Foto 3 |                    | Foto 4 |

 

 

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Die Hundezwinger teilen sich auf in 18 Einzel-, Zweier- und Dreierzwinger, in denen insgesamt 29 Hunde untergebracht werden können. | Fotos 1 und 2 |

Jeder Einzel-, Zweier- oder Dreierzwinger ist mit Blöcken und und einem Drahtzaun abgetrennt und überdacht. Im Inneren befinden sich Hundehütten oder Bauhäuschen mit Futter- und Wassernäpfen, in die sich die Tiere jeweils zurückziehen können. | Fotos 3 und 4 |

Die Zwinger verfügen auch über eine Badewanne für die Reinigung und Fellpflege der Hunde. | Foto 5 |

Außerdem gibt es in der Anlage eine mobile Krankenstation für kranke oder in Quarantäne befindliche Hunde. Diese liegt abseits der Zwinger mit den gesunden Tieren. | Fotos 6 und 7 |

Das Material für Instandhaltung und Reinigung des Tierheims sowie das Futter für die Ernährung der Tiere sowie medizinisches Material und Medikamente werden ordnungsgemäß in zwei dafür vorgesehenen Häuschen aufbewahrt und gelagert.

Das restliche Gelände ist ein offener, aber rundum perfekt eingezäunter Bereich mit Bäumen und Büschen, in dem sich die Tiere zwei oder drei Stunden täglich frei bewegen und austoben können.

Jeden Tag kommen freiwillige Helfer ins Tierheim, um sich um die dort untergebrachten Hunde zu kümmern. Sie reinigen die Zwinger gründlich und desinfizieren sie, füllen frisches Wasser und Futter nach und verabreichen bei Bedarf die nötigen Medikamente. Selbstverständlich kommt dabei auch die Spiel- und Schmusezeit nicht zu kurz.| Foto 8 |

Alle Tiere in unserem Tierheim wurden auf der Straße oder in ländlichen Gegenden der Stadt und Provinz Córdoba gefunden. Die Situationen, in denen sie sich befanden, sind unterschiedlich, aber stets dramatisch: die Hunde wurden angefahren, an Bäume angebunden, tauchten hilfesuchend am Straßenrand, an Tankstellen oder Raststätten auf, wurden lebendig in Müllcontainer geworfen usw.

 

Die kleine Hündin „Globita“ wurde so verprügelt, dass sie ein Loch im Schädel hatte und ein Auge zerstört wurde.

Die Hunde werden regelmäßig tierärztlich untersucht, geimpft, entwurmt und entfloht, außerdem werden Laboranalysen durchgeführt. Jeder Hund besitzt einen Heimtierpass, in dem dies festgehalten wird. Gemäß den Bestimmungen des andalusischen Tierschutzgesetzes sind alle Hunde sterilisiert. Dies verhindert nicht nur ihre Vermehrung, sondern auch die mit der Läufigkeit verbundenen hormonalen Schwankungen, die für die Tiere großen Stress bedeuten.

Die Hunde werden ausschließlich mit Trockenfutter von mittlerer bis hoher Qualität gefüttert.


DIE PFLEGESTELLEN

Der Verein verfügt über ein Netz von Pflegestellen, bestehend aus freiwilligen Helfern, die vorübergehend Tiere bei sich aufnehmen, bis für diese ein endgültiges Zuhause gefunden wurde. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Hunde, die sich von einer Krankheit oder Verletzung erholen müssen oder Welpen. Außerdem sind auch alle unsere Katzen auf privaten Pflegestellen untergebracht. In jedem Fall sind es Tiere, die eine sehr intensive Pflege und Betreuung benötigen und deshalb nicht im Tierheim leben können.

Unsere Pflegestellen befinden sich in der Stadt und Provinz Córdoba sowie beispielsweise in Barcelona, Murcia oder Madrid.

Diese freiwilligen Helfer betreuen die Tiere und gehen dabei keine weitere Verpflichtung ein als die, die sie mit ihrem Engagement übernommen haben und die in einem „Pflegevertrag“ festgehalten wird.


TIERÄRZTLICHE BETREUUNG UND STERILISATIONEN

Der Verein wird durch die Hilfe und das Engagement verschiedener Tierkliniken Córdobas unterstützt, die uns in besonderer Weise und entsprechend unserer Tätigkeit betreuen.

Die Hunde und Katzen auf Pflegestellen werden sehr häufig zum Tierarzt gebracht, da es sich bei ihnen meist um kranke Tiere handelt oder um solche, die durch eine frühere Krankheit oder Verletzung noch geschwächt sind. Viele von ihnen benötigen chirurgische Eingriffe, die von den Tierärzten selbstverständlich mit der gleichen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit durchgeführt werden wie bei Tieren von Privatpersonen.

Regelmäßig kommt auch ein Tierarzt ins Tierheim, um die Hunde zu impfen, sie zu untersuchen und ihnen Blut für die Laboranalysen abzunehmen. Im Bedarfsfall werden die Hunde auch in eine Tierarztpraxis oder Tierklinik gebracht.

Seit Beginn unserer Tätigkeit führen wir die Sterilisation aller Tiere im Tierheim und auf Pflegestellen durch, sobald ihr Alter dies zulässt. Grund hierfür sind zunächst einmal die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes 11/2003 vom 24 November 2003. Zum anderen aber wollen wir auch einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Anzahl der ausgesetzten Tiere verringert. Indem wir die Vermehrung von Hunden und Katzen verhindern, verhindern wir auch, dass unerwünschte Nachkommen später ausgesetzt werden. Außerdem bietet die Sterilisation Vorteile sowohl für das Tier selbst als auch für seinen Halter.


DURCHFÜHRUNG DER AUFNAHME UND ADOPTION VON TIEREN

Der Arca de Noé erhält jeden Tag unzählige Anrufe, E-Mails und Hinweise auf ausgesetzte Tiere. Die Kapazitäten unseres Vereins sind aber sehr begrenzt und reichen bei Weitem nicht aus, um all diesen Hilferufen gerecht zu werden. Deshalb bitten wir stets die Person, die uns über ein hilfsbedürftiges Tier informiert, dieses in Pflege zu nehmen, während wir ihm ein endgültiges Zuhause suchen. Die meisten Menschen können dies aber nicht tun, sodass wir sie als Nächstes darum bitten, das betreffende Tier zu fotografieren und uns per E-Mail mitzuteilen, wo und in welcher Situation es sich befindet. Wenn wir diese schriftliche und bildliche Information erhalten, beginnen die freiwilligen Helfer des Vereins mit der Verbreitung des Falls über das Internet und bitten andere Vereine sowie alle Unterstützer und Mitglieder des Arca de Noé um Hilfe.

Wenn das betreffende Tier in Pflege genommen wird, suchen wir weiterhin nach einem endgültigen Zuhause und setzen es außerdem auf unsere Warteliste für das Tierheim.

Ist das Tier verletzt oder krank, was meistens der Fall ist, übernimmt der Verein die Kosten für seine Behandlung und bittet manchmal über das Internet um finanzielle Unterstützung in Form von Spenden.

Wenn das Tier sich erholt hat und sein Zustand es erlaubt, beginnt der Adoptionsprozess.

Wichtigstes Mittel der Verbreitung und Kommunikation ist das Internet. El Arca de Noé ist aktives Mitglied in den meisten Foren, die Tieren und dem Tierschutz gewidmet sind. Außerdem überprüfen wir regelmäßig verschiedene Anzeigenveröffentlichungen, um mögliche Adoptanten zu finden, und geben auch selbst Anzeigen auf. Daneben nutzen wir auch Schwarze Bretter oder spezielle Alben in Tierkliniken oder Zoohandlungen, um unsere Tiere vorzustellen.

Wenn sich ein Interessent bei uns meldet, senden wir diesem den Fragebogen „Vor der Adoption“ zu, in dem folgende Punkte behandelt werden: seine Meinung zur Sterilisation, das Zuhause, in dem das Tier wohnen wird, welche Bedürfnisse das Tier seiner Meinung nach hat und welche Pflege es braucht, bisherige Erfahrung mit Tieren, Verfügbarkeit von Zeit, Platz, Mitteln usw. Den ausgefüllten Fragebogen stellen wir dann in einem internen Kommunikationsforum ein, damit alle Mitglieder der Arbeitsgruppe unseres Vereins den Interessenten beurteilen können. Daraufhin wird entweder ein telefonisches Vorgespräch geführt oder es erfolgt, wenn dies möglich ist, ein Vorbesuch beim Interessenten.

Wenn sich keine Probleme oder Fragen ergeben haben, die einer Adoption im Wege stehen, unterschreiben Verein und Adoptant den Adoptionsvertrag. Mit diesem verpflichtet sich der Adoptant dazu, das Tier zu pflegen, sterilisieren zu lassen und den Verein über jede Entscheidung in Kenntnis zu setzen, die das Tier betreffen könnte.

Nach der Adoption und im Regelfall mindestens einmal pro Quartal nehmen wir mit den Adoptanten Kontakt auf, um etwa darüber zu sprechen, wie es dem Tier geht, ob es sich gut eingewöhnt hat und welche Probleme möglicherweise aufgetreten sind. Außerdem geben wir Tipps und Orientierungshilfen zur Erziehung des Tieres und seiner Eingewöhnung im neuen Zuhause, der Zusammenführung mit anderen Tieren usw.

Neben den bisher beschriebenen ständigen Aktivitäten des Vereins gibt es auch solche, die punktuell durchgeführt werden. Dazu gehören:


INFORMATIONSKAMPAGNEN

Wir organisieren regelmäßig Informationskampagnen zu verschiedenen Themen:

  • Sterilisation von Haustieren
  • Weihnachtskampagne „Ich bin kein Spielzeug“
  • Kampagne „Lass mich nicht im Stich“
  • Kampagne über die verantwortungsvolle Haltung von Haustieren
  • Kampagne zur Förderung der Anzeige von Tierquälerei
  • und andere


Im Rahmen dieser Kampagnen gestalten die Mitglieder des Vereins Faltblätter und Plakate, bauen Infostände auf, halten Vorträge in Vereinen und Gruppen usw. Ziel ist es, vor allem junge Menschen über den Umgang mit Tieren und Tierschutz zu informieren und zu sensibilisieren, um in Zukunft hoffentlich eine bedeutende Verbesserung der Situation zu erreichen.

Wir glauben, dass Bildung und Information die Grundlage der Gesellschaft sind. Deshalb ist es wesentlich, unsere Jugend für den Respekt vor dem Leben und den Schutz der Natur als Grundlage einer solidarischeren und gerechteren Gesellschaft zu sensibilisieren.

 

SPENDENSAMMELAKTIONEN

Da die Finanzierungsmöglichkeiten des Arca de Noé de Córdoba sehr begrenzt sind, organisieren wir regelmäßig verschiedene Aktivitäten, um Mittel zu sammeln, mit denen wir unsere großen Ausgaben bestreiten können. Dazu gehören zum Beispiel Preisausschreiben, Arca-Flohmarkt, T-Shirt-Verkauf, Benefizkonzerte usw.


INFOTAGE ÜBER TIER- UND UMWELTSCHUTZ AN DER UNIVERSITÄT

In Zusammenarbeit mit der Universität von Córdoba (UCO) und dem Studentischen Rat der Fachhochschule für Arbeitsbeziehungen nimmt der Arca de Noé de Córdoba bereits seit drei Jahren als Referent an den Infotagen über Tier- und Umweltschutz teil, die an diesem Institut stattfinden und von einer großen Zahl von Schülern besucht werden.

 

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